Interdisziplinäres Studentisches Kolloquium

An der HU Berlin gibt es ein Interdisziplinäres Studentisches Kolloquium, das wöchentlich an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der HU Berlin stattfindet, schon im Sommersemester 2013 begonnen wurde und sich an Studierende aller Fakultäten richtet, um aus verschiedensten Perspektiven über Ökonomie und Ökonomik zu reflektieren.

Was ist dran an der Kritik am homo oeconomicus? Was haben Kategorien wie Macht, Klasse oder Geschlecht mit dem freien Markt zu tun? Und was sagen wohl Solow und Adorno zueinander? Diese und viele andere Fragen wollen wir fächerübergreifend in dem Interdisziplinären Studentischen Kolloquium (ISK) „Was ist Ökonomie? Theorie und Kritik des ökonomischen Denkens„ diskutieren. Das Kolloquium soll ein offener Raum sein für studentische Beiträge und interdisziplinäre Diskussionen. Wir gestalten unsere Sitzung und ihre Inhalte selbst, bearbeiten Texte aus verschiedenen Fachbereichen und setzen uns kritisch mit Theorie und ihrer Wirkung auseinander. Das Ziel dieser Veranstaltung ist primär, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, das Vermitteln spezifischer Inhalte der eigenen Disziplin zu schulen, methodische und wissenschaftstheoretische Reflexion entlang der Wissenschaftsgrenzen anzuregen, aber auch Diskussion gesellschaftlich und politisch relevanter Fragestellungen zu ermöglichen. So breit, wie die öffentlichen Debatten zur Ökonomie heute sind, so verschieden sollen möglichst die Fragestellungen in diesem Kolloquium sein. Alle Teilnehmenden sind eingeladen spannende Texte vorzuschlagen, etwas Eigenes vorzutragen, sich an den Sitzungen zu beteiligen.