Über die Kampagne

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Um unserem Ziel, die Volkswirtschaftslehre pluraler zu gestalten, näher zu kommen, haben wir 2013 begonnen unsere Netzwerkarbeit zu professionalisieren und die Kampagne PluraloWatch ins Leben gerufen.Sinn der Kampagne ist es, diesen grundlegenden Wandel in der volkswirtschaftlichen Lehre zu unterstützen. Für diesen Zweck beinhaltet die Kampagne die Schaffung einer Plattform für Engagierte und Interessierte im Bereich der ökonomischen Bildung und deren Wirkungsbereiche. Die Plattform soll es ihren Nutzer*innen ermöglichen sich mit ihren Aktionen, Fragen, Kritik und alternativen Konzepten zu vernetzen. Darüber hinaus soll im Rahmen der Kampagne Raum für die kontinuierliche Reflexion und den Austausch über Form, Inhalte und Wirkungsräume ökonomischer Forschung und Bildung geschaffen werden. Im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit sollen diese Fragen sowie die Hintergründe die einen Wandel erfordern scheinen, wie z.B. der Status Quo in der Volkswirtschaftslehre nachvollziehbar gemacht werden. Konkret lässt sich die Arbeit der Kampagne also in zwei Dimensionen strukturieren:

1. Informations- und Vernetzungsarbeit: Die Informations- und Aktionsplattform und das dort zur Verfügung gestellte PluraloRanking
2. Reflexionsarbeit: Die Veranstaltung einer Arbeitstagung zum Thema Alternativen Ökonomischer Bildung mit dem Ausblick erprobte Alternativkonzepte im Rahmen einer PluraloUni zur Verfügung zu stellen

Auf diese Weise möchte das Netzwerk Plurale Ökonomik mit der Kampagne PluraloWatch verschiedenen Personengruppen der Zugang zu der Thematik ermöglichen, bisherige Erfahrungen in Aktion und Reflexion sammeln und einen (selbst-) kritischen Austausch dazu fördern. Mit dieser Kampagne leistet das Netzwerk Plurale Ökonomik einen Beitrag zur Gestaltung eines Wandels in der ökonomischen Bildung.

Die Kampagnenziele

Im Rahmen der Kampagne haben wir uns klare Ziele gesteckt. Diese wollen wir in den nächsten drei Jahren gemeinsam erreichen.

Geordnet nach möglicher Erreichbarkeit lauten unsere Forderungen:

Forderung 1: Einführung eines Seminars „Plurale Ökonomik“ an mindestens 15 Hochschulen

Forderung 2: Einführung der Vorlesung „Geschichte des ökonomischen Denkens“ an mindestens 10 Hochschulen

Forderung 3: Einführung einer pluralen Einführungsveranstaltung an mindestens 15 Hochschulen

Forderung 4: Besetzung von mindestens 3 Professuren mit heterodoxen Ökonom*innen

Forderung 5: Umsetzung eines alternativen Curriculums an mindestens 3 Hochschulen

Forderung 6: Konkretisierung unseres Pluralismus-Verständnisses